Sehr geehrte Gäste,
Herzlichst willkommen in der Stadt Český Krumlov. Um Ihren Aufenthalt so angenehm wie nur möglich zu machen, erlauben wir uns, Sie in unsere Pension “Hotel Belarie” einzuladen. Die Pension finden Sie direkt im Herzen der Stadt Český Krumlov, in der “Dlouhá” Gasse Nr. 96.

We offer accommodation in luxurior rooms, furnished in Ludvik XIV. style. These are mainly presented in 5 furnished rooms of individual architectural styles. All rooms are equipped with mini-bar, telephone, colour television with satellite, own bathroom with bath or shower corner.

Für die Zufriedenheit unserer Gäste werden allgemein die Leistungen unseres Hauses gewährleistet, die einem guten **** Standard entsprechen. Unsere stilvolle Gastststätte bietet Ihnen eine bunte Palette der Böhmischen und internationalen Spezialitäteten und gleichzeitig ein breites Getränkesortiment. Die besonders angenehmen Augenblicke können in der Sommerzeit auf einer unseren Terrassen verbracht werden, die direkt auf dem romantischen Moldauufer gelegen sind und schaffen einen unvergesslichen Ausblick aufs Panorama des Schlosses und der Burg in Český Krumlov.

Die Legende des Hauses “Belaria”

Die Stadt Český Krumlov mit ihren altertümlichen Häusern und krummen Gassen kann in dem Besucher eine Sucht nach dem Wissen, was eigentlich diese besondere Stadt in sich verbirgt, aufrühren. In jedem der Bürgerhäuser wohnten seit Jahrhunderten schon Generationen von Familien die ihre Schicksäle hier velebten. Einige Legenden bleiben nicht lange in der Menschengedenken, die anderen sich jedoch erhalten und ab und zu durch bizarren Erscheinungen zurückgerufen werden. Es kommt dadurch zum Vorschein, dass sie uns auf weiterhin eine Botschaft bringen.

Es betrifft auch des Restaurantes, wo Sie gerade zu Gast sind. Es bietet angenehmes Verweilen durch die hervorragende Gastronomie und eine angenehme Atmosphäre.Der Blick auf den ewigen Fels über dem sich die ragende Burg ausbreitet und wo auch der Fluss jahrelang eine monotone Melodie singt , das alles hat eine auswirkung auf die menschlichen Sinne und es kommt einem vor, dass hier mehr zu erfahren ist, als nur ein Stadtführer anbieten kann. Und plötzlich ist eine Geschichte da, die vor vielen und vielen Jahren geschah, trotzdem die Zeit bis heutzutage nicht den Staub des ewigen Mysteriums verwischte.

Als der heutige Inhaber das Haus kaufte und mit etwaigen Änderungen und Baueinrichtungen angefangen hat, ist es nicht selten geschehen, dass die Türe unbeursacht und ohne jemanden zu sehen aufgemacht worden sind, die verschiedensten Gegenstände in Abwesenheit des Personals unbeeinflusst verschoben wurden… Nachdem alles fertig geworden ist, sind erst die richtigen Mysterien in vollem Ausmass sichtbar geworden und keiner bewies die Ursachen des ungeklärten verständlich zu machen. Etwas besogniserregendes kommt hier so ständig zum Ausdruck und hüllt sich da in einen geheimnissvollen Gefühlmantel. Dahinten sind die alten Leiden noch fühlbar zu spüren. Erzählen wir deshalb eine Sage, die im Laufe der Zeit zur Geschichte das Ereigniss,das im Zeitlauf des Jahres zu einer Stammgeschichte dieses Hauses geworden ist.

Es ist ein mild angenehmer Tag. Die Sonne scheint und erreicht mit ihren Strahlen auch ein Haus der alten Stadt in der Dlouhá Gasse, wo gerade eine Hochzeit gefeiert wird. Ab und zu ist das Lachen und Klirren der Gläschen deutlich zu hören. Von Zeit zu Zeit jemand von der Gäste mit silberen Löffel das Glass anklingelt, um die Ruhe für einen Trinkspruch zu schaffen. Es ist recht ein ansichtwertes Paar. Die Braut ist zwar ein bischen blass, aber die Gäste meinen, dass sie vom grossen Ereignis aufgeregt wurde dass doch nur einmal im Leben zu erleben ist! Der Bräutigam hat dementgegen einen wohlen Ausdruck des Gesichtes, er kann sich überhaupt nicht beklagen, ihm gelang eine gute Partie. Er ist nun mit einer Frau verheiratet, die seinen Vorstellungen mehr als voll entspricht. Die Eltern des Bräutigames hören einer hoch verehrten Bürgerfamilie zu, der Vater ist ein Kupferschmied und er hat ein sehr guten Gehalt, sicheres und lebensfähiges Gewerbe. Hinzu ist er der Eigentümer des nebenan stehenden Hauses und ein Stadtrat. Warum denn ist seine Schwiegertochter so blass,weiss er, ja, sehr gut!

Auch die Brauteltern wissen es gut, quälen sich jedoch mit dieser Frage nicht im ehrsten Sinne des Wortes. Die beiden gewöhnen sich bestimmt aneinander und ihre Tochter Dorothea kann letztlich doch zufrieden sein. Es bleibt ihr allerdings nichts übrig!
Die Hochzeitsfeier fortfahrt zum absoluten Vergnügen von allen Gästen. Mit dem späten Nachmittag verlängern sich die Schattenrisse und die Dienerschaft vorbereitet die Söcke und die Kutsche für eine Heimreise, denn das frischgebackene Ehepaar zieht in die Stadt České Budějovice, (Budweis) wo der Bräutigamvater ein nagelneues Haus kaufte und aufwendig einrichtete.
Die Kutsche wartet schon und das Ehepaar steigt sie ein. Der Kutcher spring schon auf das Kutshbock,es kommt das letzte Fuchteln und die Pferde bringen sich in die Bewegung. Hochzeitlustigkeit fortfahrt und die Gläschen klingeln. Zum Abschied gibt es noch ein festliches Abendessen und das Haus wird rubit und leer. Es kommt die Nacht und die ganze Stadt schläft.

Die Turmuhr anschlagt die Mitternacht. Umgehend nach dem letzten Schlag fliegt die Tür ins Schlaffzimmer der Brauteltern auf und stosst auf die Wand. Im Mondlicht sehen die beiden erwachenen eine weisse Silhoette die sich zu ihrem grossen Bett nähert. Ein Augenblick reicht nur, bis sie wieder verschwand. Lange dauerte bis sie sich endlich beruhigten und wieder eingeschlafen sind. Plötzlich, mit einem Schlag sitzt die Mutter am Bettrande und kreischt “NEIN!!!“. Sie träumte ein Albdrücken. Ihre Tochter Dorothea kam jammernd zu ihrem Bett und hat ihr vorgeworfen, dass sie von ihr zur Vermählung mit einem Mann, den sie nicht liebte, gezwungen wurde. Sie teilte der Mutter gleichzeitig mit, dass bis morgen früh sie und ihr Bräutigam nicht mehr leben. Mit Trännen in Augen erzählte die Mutter diese Prophetie seinem Mann. Die beiden schliefen diese Nacht nicht mehr ein. Etwa um acht Uhr morgens klopft jemand auf die Hauspforten. Dorotheas Vater öffnete mit Befürchtungen schon die Tür. Es stand ein Poster da, der die Post in die Stadt gowöhnlich brachte. Er trippelte und drückte die Dienstmütze zwischen den Fingern. Die Eltern wussten sofort, welche Botschaft sie erwarten können und luden ihn ins Empfangzimmer. Als der Poster nach Český Krumlov unterwegs war, hat er die umstürzene Kutsche aufgetan mit Leichen der beiden Neuvermählten. Die Pferde wurden unglückselig im Pferdgeschirr verfangt, waren aber die einzigen die den Unfall überlebten. Wie und was eigentlich geschehen ist, war und ist bis jetzt keiner fähig zustande zu bringen und zuverläsig zu klären. Darüber hinaus blieb über diese Geschichte bis zur Anwesenheit der grosse Fragezeichen hängen. Nur die Jungfrau Dorothea erscheint sich ab und zu im Hause und lässt damit von sich wissen.